Dreifaltigkeit
Auch diese Skulptur hat bei der Kommassierung ihren ursprünglichen Standort verloren. Seit Anfang der 1960er-Jahre befindet sie sich nahe dem Ort, links am Weg nach Kollersdorf. Zuvor diente die auf einer Wolke thronende Darstellung der Dreifaltigkeit - wie in der Josephinischen Landesaufnahme dokumentiert - als markanter Orientierungspunkt an der Kreuzung der Feldwege von Mallon nach Neustift sowie von Dörfl nach Kollersdorf.
Witterungseinflüsse haben der barocken Heiligendarstellung aus Sandstein stark zugesetzt. Bereits um 1950 fehlten sowohl das von der Christusfigur gehaltene Kreuz als auch die den Heiligen Geist symbolisierende Taube.
Foto: Rudolf Delapina, WienHl. Sebastian
Der denkmalgeschützte Pfeilerbildstock aus dem 17. Jahrhundert steht am südlichen Ortsende, links an der Straße nach Kollersdorf. Blumen begrenzen die Kleinsteinpflasterung rund um das Marterl.
Der Hl. Sebastian, eine Tonfigur aus dem 18. Jahrhundert, steht in einer verglasten, vergitterten Nische. Am flachen Pyramidendach ist ein schlichtes eisernes Kreuz aufgesetzt.
Die historischen Aufnahmen zeigen den Bildstock vor der heute nicht mehr bestehenden Schmiede von Theodor/Alfred Schaller, Mallon 28.
Kriegerdenkmal
Für die Errichtung dieses Denkmals in einer
Nische bei der Ortskapelle musste teilweise Fremdgrund in Anspruch genommen werden, was eine grundbücherliche Sicherstellung erforderlich machte. Für Entwurf und Ausführung zeichnet der Steinmetzmeister Erwin Zechmeister aus Hollabrunn verantwortlich. Ein entsprechender Auftrag wurde vom Gemeinderat am 17. Mai 1985 vergeben. Die Steinmetzarbeiten haben sich mit S 54.252,- zu Buche geschlagen. Beachtliche S 39.818,- brachte die Ortsbevölkerung auf, wovon S 9.452,- für Gestaltungsmaßnahmen (Laternen, Bepflanzung, Fahnenmast etc.) Verwendung fanden.
Maringer-Kreuz
Das Holzkreuz mit halbkreisförmigem, profiliertem Metalldach und Corpus Christi befindet sich schräg gegenüber der Ortskapelle.
Es erinnert an den Sachsendorfer Gastwirt Josef Maringer, der am 26. November 1955 im 31. Lebensjahr mit seinem Motorrad tödlich verunglückt ist. Sein Foto und die Gedenktafel wurden im Laufe der Jahrzehnte vom Baumbestand verdeckt.
Gedenkkreuz
Ein schlichtes Holzkreuz bei der Eisenbahnkreuzung in Richtung Engelmannsbrunn erinnert an die im Jahr 2012 mit 18 Jahren ums Leben gekommene Alexandra Mantler aus Kirchberg am Wagram.
Wegkreuz
Das Holzkreuz mit bemaltem Blechschnitt-Christus und halbkreisförmigem Blechdach steht am östlichen Ortsanfang, von Dörfl kommend, und ist von Birken umgeben.
Die Vorfahren der Familie Josef Weiß (Mallon 2) ließen das Kreuz um das Jahr 1900 errichten. Bei der letzten bekannten Restaurierung nach 2010 musste das Holzkreuz erneuert werden. Die Anfertigung übernahm Otto Koschier, der Ehemann einer Nachfahrin der ursprünglichen Stifter. Die künstlerische Gestaltung des erhalten gebliebenen Blechschnitt-Christus wurde von Ines, der Tochter des Malermeisters Manfred Helfer aus Kirchberg am Wagram, ausgeführt.
Abgekommene Denkmäler
Die Lage der Denkmäler ist auf der Homepage der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram eingezeichnet:
https://www.kirchberg-wagram.at/tourismus/kleindenkmaeler/liste-aller-kleindenkmaeler.html?perso_id=1
Die Kleindenkmäler in der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram, 2014









